Musiktheorie

Aus BasserWisser

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Rhythmik

[Bearbeiten] Grundlagen der Harmonielehre

[Bearbeiten] Die Naturtonreihe

[Bearbeiten] Die temperierte Stimmung

[Bearbeiten] Das Ionische System

[Bearbeiten] Der Quintenzirkel

Der Quintenzirkel hilft bei der Bestimmung einer Tonart anhand ihrer Vorzeichen. Die Tonart, die ein Kreuzchen mehr als die Ausgangstonart hat, liegt immer eine Quinte höher bzw. eine Quarte tiefer, was zum selben neuen Grundton führt.

Man kann sich den Quintenzirkel wie das Ziffernblattt einer Uhr vorstellen. Auf "12 Uhr" haben wir die Tonart C-Dur, die keine Vorzeichen vor ihren Tonleitertönen hat . Im Uhrzeigersinn folgen dann die Kreuzchentonarten. Die Durtonart, die nur ein Kreuzchen hat heisst G-Dur (f#). D-Dur hat zwei Kreuze (f# und c#) und landet auf 2 Uhr. So geht es dann weiter mit den Tonarten A, E, H, Fis. Tonarten mit mehr Kreuzen kann man besser als b-Tonarten notieren. Entgegen dem Uhrzeigersinn liest man im Quintenzirkel die b-Tonarten ab. Auf "6 Uhr" treffen sich Kreuz- und B-Tonarten.

Auf dem Bass finden wir die Reihenfolge der #-Tonarten indem wir immer im selben Bund die nächst tiefere Saite spielen. Angefangen bei C ohne Vorzeichen, (5. Bund auf der G-Saite), folgt G (5. Bund auf der D-Saite) D (5. Bund auf der A-Saite) A usw.. Alternativ ermittelt man auf dem Bass den Ton, der eine Quinte höher liegt, indem man eine Saite und 2 Bünde nach oben geht.

Die Reihenfolge der b-Tonarten findet man auf dem Bass schnell, indem man vom F ausgehend im selben Bund immer eine Saite höher sucht. Also F (1.Bund E-Saite) Bb, (1.Bund A-Saite), Es, As usw. Auch hier kann man den umgekehrten Weg gehen und eine Quinte abwärts spielen.
Bei Kreuztonarten bekommt im Vergleich zur vorangegangenen Tonart die Septime des neuen Grundtons ein # vorangestellt. Beispiel: In G-Dur wird aus dem siebten Ton f ein fis. Bei B-Tonarten wird die Quarte um einen Halbton erniedrigt indem ein b vor die Note gesetzt wird. In F-Dur wird aus dem vierten Ton h ein bb.

Am einfachsten ist es allerdings, sich die Tonarten anhand von zwei Eselsbrücken zu merken. Für #-Tonarten: Geh Du Alter Esel Hole FISche und Für b-Tonarten: Frische Brötchen ESssen ASsistenten DES GESetzes. Der komplette Quintenzirkel lautet:

0# = C-Dur
1# = G-Dur - f#
2# = D-Dur - f#, c#
3# = A-Dur - f#, c#, g#
4# = E-Dur - f#, c#, g#, d#
5# = H-Dur - f#, c#, g#, d#, a#
6# = Fis-Dur = 6b Ges- Dur -f#, c#, g#, d#, a#, e# oder bb, es, as, des, ges, ces
5b = Des-Dur - bb, es, as, des, ges
4b = As-Dur - bb, es, as, des
3b = Es-Dur - bb, es, as
2b = Bb-Dur - bb, es
1b = F-Dur - bb

Wenn man also am Anfang eines Stückes 3 Kreuze sieht, weiss man, dass das Stück in A-Dur steht und man die drei Töne f, c und g um einen Halbtonschritt erhöhen muss. Das ist für das " Vom-Blatt-Spielen" sehr wichtig, weil die Vorzeichen im Verlauf des Notentextes nicht mehr vor den einzelnen Noten stehen werden.

Will man dann noch die Molltonart herausfinden, die eine bestimmte Anzahl von Vorzeichen hat, muss man von der Durtonart eine kleine Terz (3 Bünde) abwärts rechnen. E-moll hat z.B. die gleichen Vorzeichen wie G-Dur; nämlich f#.

Man spricht in diesem Zusammenhang von parallelen Moll- bzw. Dur-Tonarten. Hier folgt die Zuordnung :
0# = C-Dur - A-Moll
1# = G-Dur - E-Moll
2# = D-Dur - H-Moll
3# = A-Dur - Fis-Moll
4# = E-Dur - Cis-Moll
5# = H-Dur - Gis-Moll
6# = Fis-Dur - Dis-Moll = 6b Ges- Dur - Es-Moll
5b = Des-Dur - Bb-Moll
4b = As-Dur - F-Moll
3b = Es-Dur - C-Moll
2b = Bb-Dur - G-Moll
1b = F-Dur - D -Moll

Beim Anblick der Vorzeichen sollte man demnach nicht zu vorschnell urteilen. Drei Kreuze deuten zwar auf A-Dur hin, könnten aber auch auf Fis-Moll verweisen.

Ausserdem findet man im Quintenzirkel sehr schnell die beiden Akkorde einer Tonart, die neben der Tonika die Dominante und die Subdominante darstellen. Die Dominante liegt im Zirkel rechts von der Tonika (also eine Stunde vor) und die Subdominante links (eine Stunde zurück). Beispiel: In Bb Dur ist Bb-Dur Tonika, F-Dur Dominante und Es-Dur Subdominante.

Man kann anhand des Quintenzirkels übrigens auch die Töne einer Durpentatonik errechnen, indem man im Uhrzeigersinn vier Schritte weitergeht und aufsteigend anordnet. Beispiel C-Dur Pentatonik= CGDAE nacheinander geordnet = CDEGA.

[Bearbeiten] Die Stufenakkorde

Wenn man eine Tonleiter als Ausgangsmaterial nimmt und auf ihren einzelnen Tönen Akkorde bildet, also zweimal Terzen über den Stufenton schichtet, erhält man den entsprechenden Stufenakkord.
Beispiel:
Tonleiter C-Dur, einzelne Töne = c d e f g a h c. Gesucht ist der Stufenakkord auf dem Ton d. Von d ausgehend finden wir die Terz indem wir einen Leiterton überspringen. Wir überspringen e und landen auf f. Dasselbe noch einmal und wir bekommen den Ton a. Zusammen ergeben die drei Töne einen Akkord, in unserem Fall d-moll.
Im Ionischen System können dabei nur Moll-, Dur-, oder verminderte Akkorde entstehen. Da die Dur-Tonleiter immer nach der gleichen Anordnung von sieben Ganz- und Halbtonschritten gebildet wird, nämlich Ganz- Ganz- Halb- Ganz- Ganz- Ganz- Halb, entstehen in unterschiedlichen Tonarten auch immer die gleichen Akkorde auf den sieben Leiterstufen. So haben wir immer auf Stufe
I- einen Dur,
II-Moll,
III-Moll,
IV-Dur,
V-Dur,
VI-Moll
VII-verminderten Akkord.

C-Dur hat also die Stufenakkorde C-Dur, D-Moll, E-Moll, F-Dur, G-Dur, A-Moll und H-Vermindert. Will man die Stufenakkorde z.B. der A-Durtonleiter finden, muß man nur die Tonleiter nehmen und der entsprechenden Stufe den richtigen Akkord zuordnen. Die Leiter nach der Ganzton - Halbton Reihenfolge für die Durtonleiter in A gebildet, ergibt a h cis d e fis gis a. A= erste Stufe also A-Dur, H= zweite Stufe H-Moll usw.
Das Ganze kann man auch mit vier- oder mehrstimmigen Akkorden machen. Man setzt einfach noch entsprechend mehr Terzen auf den bestehenden Akkord. Eine Terz auf einen bestehenden C-Dur Akkord ergibt zusätzlich den Ton h. Der komplette vierstimmige Akkord heißt in diesem Fall dann nicht mehr nur C-Dur sondern C-Maj7. Die vierstimmigen Akkorde einer Durtonleiter sind im Einzelnen:

I Major 7 (Maj7,j7)
II Moll 7 (m7)
III Moll 7
IV Major 7
V Dominant 7 (7)
VI Moll 7
VII halbvermindert (m7b5)

[Bearbeiten] Die Modi

[Bearbeiten] Die Kadenz

[Bearbeiten] Die Mollkadenz

[Bearbeiten] Harmonisch und melodisch Moll

[Bearbeiten] Harmonisch Moll

Die Harmonische Molltonleiter hat die Ganzton-Halbtonstruktur Ganz, Halb, Ganz, Ganz, Halb, dann (Achtung!!!) Anderthalb und Halb. Für C-Harmonisch Moll ergeben sich die Töne c, d, es, f, g, as, h, c. Das Besondere an dieser Skala ist der übermässige Sekundsprung von der Sexten zur Septime.
Der Unterschied dieser Tonleiter im Vergleich zur Natürlichen Molltonleiter wird speziell in A-Moll deutlich. A-Natürlich Moll entspricht im Ionischen Tonsystem der Äolischen Tonleiter: a, h, c, d, e, f, g, a. Auf dem Klavier lässt sich diese Tonleiter einfach spielen und anhören, indem man bei der Note a beginnt und bis zum nächsten a -eine Oktav höher- nur weisse Tasten anschlägt. Der einzige Unterschied in der Harmonischen Molltonleiter ist nun die erhöhte Septime. In unserem Beispiel in A-Moll wird g zu gis.

Die einzelnen Tonleitertöne haben die Funktion: Grundton, 9, kleine Terz, 11, Quinte, b13 und Maj7.

Die Harmonische Molltonleiter hat, für sich gespielt, einen orientalischen Klang. Tonleitereigene vierstimmige Akkorde sind:

  1. I m j7,
  2. II m7b5,
  3. III Maj7#5,
  4. IV m7,
  5. V 7,
  6. VI j7,
  7. VII 0.

Von diesen Akkorden ist ganz besonders der Dominantakkord auf der V. Stufe interessant. Die sich bildende Tonleiter auf diesem Ton wird Harmonisch Moll 5 genannt- kurz HM5 und ist die passende Skala für eine Dominante in einer Molltonart. Beispiel: Tonart C-Moll, Dominante = G7. Die passendeTonleiter von g bis g gespielt ergibt: g, as, h, c, d, es, f, g.

Die Funktion der Töne der HM5 Tonleiter sind demnach: Grundton, b9, grosse Terz, 11, Quinte, b13, 7.

Die verschiedenen Harmonisch Moll Tonleitern und ihre Ableitungen sind auf dem Bass oft schwerer zu spielen als die Kirchentonleitern, weil man selbst im Gitarrenfingersatz häufiger Lagenwechsel oder Überstreckungen spielen muss, um alle Töne "unter den Fingern" zu haben. Wenn man die Tonleitern des Ionischen Systems (Kirchentonleitern) gelernt hat, ist der einfachste Weg, die bekannte Tonleiter zu spielen und nur den einen Ton nach oben zu verschieben, der sich in Harmonisch Moll ändert. Man kann dann z.B. zu folgenden Ergebnissen kommen:

  1. I Äolisch mit j7,
  2. II Lokrisch mit grosser 6,
  3. III Ionisch mit übermässiger 5,
  4. IV Dorisch mit übermassiger Quarte,
  5. V Phrygisch mit Dur-Terz (eben HM5),
  6. VI Lydisch mit übermässiger Sekunde,
  7. VII Mixolydisch mit dem Grundton um einen Halbton erhöht.

[Bearbeiten] Melodisch Moll

[Bearbeiten] Weitere Skalen

[Bearbeiten] Pentatonik

[Bearbeiten] Bluesskala

[Bearbeiten] Halbton Ganzton

[Bearbeiten] Ganzton Halbton

[Bearbeiten] Ganzton

Die Ganztonleiter zählt zu den symmetrischen Tonleitern. Sie besteht, wie der Name schon sagt, aus Tönen die im Abstand einer großen Sekunde zu einander stehen. Es gibt keine Leittöne. Im Prinzip existieren nur zwei Ganztonleitern. Einmal die Tonleiter C D E Fis Gis Bb C und als zweite Cis Dis F G A B Cis. Die Tonleiter, die auf D beginnt, besteht wieder aus den gleichen sechs Tönen wie die, die auf C startet. Gespielt wird die Tonleiter über Akkorde mit dem Symbol C+7 oder C7#5. Die einzelnen Töne der Tonleiter haben dann die Funktionen: Grundton, 9, Terz, #11 bzw. b5, #5 und kleine Septime. Für den Bass ist die Tonleiter sehr interessant, weil sie auf dem Griffbrett zu symmetrichen Griffbildern führt, wenn man pro Saite zwei oder drei Töne der Tonleiter (bzw. abwechselnd zwei und drei Töne) spielt. Jedes Skalenpattern das man auf dem Grundton spielen kann, kann man auch auf alle anderen Töne der Tonleiter parallel verschieben.

[Bearbeiten] Und was bedeutet das alles für mich als Bassisten?

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[Bearbeiten] Walking Bass

Sagt man dem so, wenn der Bass davonläuft?

[Bearbeiten] Solo/Improvisation

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